Bitte recht freundlich
Ralf Nurmann ist kurz davor seine Bewerbung abzuschicken. Das Anschreiben hat er fertig, der Lebenslauf ist überzeugend, die Zeugnisse sind einwandfrei und mit dem Layout der Unterlagen ist er auch zufrieden - jetzt fehlt nur noch das Foto. Er hat noch Bilder von seinen letzten Bewerbungen, allerdings liegen die schon vier Jahre zurück. Eigentlich wollte er ja noch neue machen lassen, aber dazu fehlt ihm jetzt die Zeit. Die Bewerbungsfrist läuft in 2 Tagen ab. An dem Bildern wird es schon nicht scheitern, denkt sich Ralf Nurmann, immerhin kommt es doch auf die fachliche Qualifikation an und nicht auf bloße Äußerlichkeiten. Und das inzwischen die Haare ein wenig ergraut sind, kann so entscheidend nicht sein, oder?


Einige Tipps für Deine Bewerbungsfotos

Nutze den ersten Augenblick
Sicherlich hast Du Dich auch schon mal gefragt, was ein gutes Bewerbungsfoto von einem schlechten unterscheidet und welche Bedeutung dem Foto für den Bewerbungserfolg zukommt. Schätzungsweise bewerben sich pro Stellenausschreibung zwischen 200 und 250 Arbeitssuchende. Da bleibt Personalern für die Sichtung der Unterlagen nicht viel Zeit - im Durchschnitt nehmen sie sich cirka zwei Minuten. Das Foto ist fast immer das Erste, was sich Personalverantwortliche ansehen, es sollte daher ein aussagekräftiger Blickfang sein und sich von denen Deiner Mitbewerber positiv abheben. Denn durch das Foto hinterlässt Du den ersten Gesamteindruck von Deiner Person und damit hast Du die Chance sympathisch und kompetent zu wirken. Darum solltest Du, auch wenn Du noch so gut getroffen bist, auf Urlaubsfotos oder Schnappschüsse mit der Digitalkamera lieber verzichten. Absolut tabu sind auch Automatenbilder, die zwar billiger und schneller zu haben sind, aber leider auch so aussehen. Verwende möglichst keine Fotos, die älter als zwei Jahre sind.

Mehr als ein Schnappschuss
Im Idealfall spiegelt das Portrait Deine Persönlichkeit, Deine Ausstrahlung, Deinen Charakter wider. Achte darauf, auf dem Foto die Eigenschaften und Fähigkeiten zu verkörpern, die für den angestrebten Job erwartet werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten, die Dir zur Verfügung stehen sind groß. Sie reichen von der Wahl der Kleidung, der Körperhaltung, des Bildausschnitts, dem Format bis zur Entscheidung für eine Farb- oder Schwarzweißaufnahme. Je klarer Du darüber bist, was Du mit Deinem Foto aussagen und wie Du wahrgenommen werden möchtest, desto einfacher ist die Umsetzung für uns und desto zufriedener bist Du mit dem Ergebnis.

Deine Ausstrahlung macht's!
Der Tag des Fotografentermins sollte Dein Tag sein! Je besser Deine Stimmung, Dein Selbstbewusstsein, Dein Selbstwertgefühl, desto mehr Ausstrahlung hast Du auf den Fotos. Vermeide Hektik und Stress und nimm Dir genügend Zeit, um bei den Aufnahmen entspannt und souverän zu wirken. Lächeln! Damit ist aber kein verkrampfter Gesichtsausdruck gemeint, sondern ein herzlicher und auch mit den Augen lächelnder Blick. So wirkst Du offen und sympathisch.


Im Zweifel lieber klassisch
Wähle der Berufssparte und Branche angemessene Kleidung. Bei kreativen Berufen darf es gern etwas ausgefallener sein, bei klassischen lieber konservativ mit Kostüm oder Anzug. Und noch etwas ist wichtig: Du solltest Dich wohlfühlen in Deiner zweiten Haut. Sonst läufst Du Gefahr, wie verkleidet auszusehen, und das erweckt nicht gerade Vertrauen. Wähle für Deinen Typ vorteilhafte Farben. Nimm ruhig verschiedene Outfits mit, so kannst Du je nach Stelle und Unternehmen zwischen klassischem Businesslook und etwas lockererem Erscheinungsbild wählen.

Farbe oder schwarz-weiß?
Ob Du ein Farb- oder Schwarzweißfoto wählst, hängt ganz von Deiner persönlichen Präferenz ab. Ein Schwarzweißfoto wirkt zurückhaltender, sachlicher und auch interessanter. Es lässt dem Betrachter mehr Interpretationsmöglichkeiten bei der Beurteilung des Gesichts. Denn die fehlende Farbe regt die Phantasie des Betrachters stärker an. Aber natürlich ist auch ein Farbfoto ansprechend, doch dann ist die Qualität des Fotos um so entscheidender! Jetzt erst recht heißt es, auf stilvolle Kleidung und dezentes Make-up zu achten. Störend wirken wild gemusterte Krawatten, extravagante Schminkvariationen oder auffälliger Schmuck.

Fall aus dem Rahmen!
Bei der Wahl des Formats und des Ausschnitts hast Du Spielraum. Hoch- oder Querformat, beides ist möglich. Idealerweise ist das Porträt 4,6 x 7 cm oder etwas größer. Bitte verzichte auf Postkartengröße und Ganzkörperfotos, es sei denn, Du willst Dich bei einer Modellagentur bewerben. Für die Aussage Deines Fotos, ist die Wahl des Ausschnitts ganz entscheidend. Wage  statt der typischen "Kopf und Kragen"-Fotos ruhig mal etwas Neues! Wähle einen außergewöhnlichen Ausschnitt, um die Neugier des Betrachters zu wecken. Ein angeschnittenes Gesicht fesselt den Blick viel eher, weil das Gehirn des Betrachters versucht, das Gesicht zu vervollständigen. Ein Ausschnitt der Arme, Hände und Oberkörper integriert, kann die Bildaussage unterstützen. Besondere Dynamik kannst Du auch im Stehen oder aus der Bewegung heraus vermitteln.

Halte was Du versprichst
Die Qualität Deiner Bewerbungsfotos gibt Hinweise auf Deine Zielstrebigkeit und Leistungsmotivation. Ein professionelles Portrait macht neugierig auf Deine Person. Es vermittelt den Eindruck, dass Du der angestrebten Position gewachsen bist und fördert den Wunsch, Dich persönlich kennen zu lernen. Und die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist das Ziel einer jeden Bewerbung. Wenn Du das erreicht hast, liegt es an Dir, die geweckten Erwartungen auch zu erfüllen. Aber auch darauf kann man sich ja vorbereiten.

Das Bewerbungsschreiben
Die Erstellung einer Bewerbung erfordert viel Zeit und Mühe und im Alltag bleibt oft keine Zeit für eine intensive Beschäftigung mit den eigenen Bewerbungsunterlagen. Doch mit einer mangelhaften Bewerbung wird es schwer, den Traumjob zu bekommen. Die Bewerbungsschreiber  lösen dieses Problem, indem sie professionelle, individuelle Bewerbungsunterlagen für Dich anfertigen - mit Zufriedenheitsgarantie! Über das Kontaktformular auf der Seite kannst Du ein unverbindliches Angebot anfordern.   ...mehr

Der Lebenslauf
Mit dem Lebenslauf gibst Du dem Personaler eine Übersicht über Deinen beruflichen Werdegang. Hierzu gehören nicht nur die reinen Berufsstationen, sondern auch Deine Aus- und Weiterbildung. Ferner möchte ein Arbeitgeber auch in Erfahrung bringen, über welche weiteren Kenntnisse Du verfügst. So enthält ein Lebenslauf auch immer Angaben zu Sprach- und EDV-Kenntnissen sowie zu möglichen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Hobbies. Bitte vergiss nicht, das Bewerbungsfoto im Lebenslauf einzufügen, wenn Du kein Bewerbungsdeckblatt  verwendest. Ein solches findet im Gegensatz zur Onlinebewerbung hauptsächlich nur noch bei der klassischen Bewerbungsmappe Anwendung.

Die Zeugnisanlage
Im Lebenslauf, und vor allem im Bewerbungsschreiben, könnte ein Bewerber viele Aussagen treffen, die womöglich stark übertrieben, wenn nicht sogar falsch sind. Dies ist natürlich nicht erlaubt, dennoch häufiger anzutreffen, als man denkt - oft trifft dies bei Angaben zu den Sprachkenntnissen zu. Somit ist eine Zeugnisanlage bei der Bewerbung zwingend erforderlich. So sind die Arbeitgeber in der Lage, sich besser schützen zu können. Achte bei der Zeugnisanlage auf eine sinnvolle Reihenfolge: Ein Deckblatt in Form eines Inhaltsverzeichnisses sorgt in der Regel für eine bessere Übersichtlichkeit. Füge auch bitte nur jene Dokumente bei, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sind.

Für weitere Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung.
Dein Bilderzauber Team.


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